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taz, 12. Juni 2003

Hugenotten piesacken CDU

Es gärt weiter in der CDU: Mitglieder des Kreisverbands Mitte sammeln jetzt Unterschriften für die Abschaffung des Delegiertenprinzips auf Kreisebene. Es könne "entscheidend zur Belebung der Berliner CDU" beitragen, "wenn wichtige personelle und inhaltliche Entscheidungen unmittelbar von den Mitgliedern getroffen" würden, hieß es gestern. Dazu gehörten die Wahl des Kreisvorstandes und die Aufstellung von Kandidaten. Hinter der Initiative stecken die "Hugenotten", im Rahmen der Hauptstadtwerdung nach Berlin gezogene CDU-Mitglieder, von denen viele in Einrichtungen des Bundes tätig sind. Die Gruppe hatte bereits in der Vergangenheit über verkrustete Strukturen und zu wenig Einfluss in der Hauptstadtpartei geklagt und eigene Gesprächskreise gebildet. Jetzt schlägt sie offene Foren und Arbeitskreise auf Landes- und Kreisebene sowie für sämtliche Mitglieder offene Diskussionsveranstaltungen zu zentralen Politikfeldern vor. Nur so werde es der CDU gelingen, "ein überzeugendes Regierungsprogramm 2006 zu erarbeiten". DDP, TAZ