Gesprächskreis Hauptstadtunion
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Berliner Morgenpost, 5. März 2003

Maßnahmen gegen CDU-"Witzbold"

Die Berliner CDU prüft Ordnungsmaßnahmen gegen den Verbreiter eines pietätlosen Witzes über das gerade gestorbene CDU-Mitglied Peter Kittelmann. Der ehemalige CDU-Bundestagskandidat für Lichtenberg Georg Eickhoff hatte zwei Tage nach dem Tod Kittelmanns einen Witz über den als Strippenzieher in der Berliner CDU bekannten Politiker an einige Freunde gemailt. In dem Witz hatte der CDU-Politiker laut "Berliner Zeitung" über Kittelmann verbreitet, dieser ziehe jetzt im Himmel die Strippen. "Nach ihm kommen nur noch drei rein: Diepgen, Landowsky und Steffel."

CDU-Generalsekretärin Verena Butalikakis bezeichnete das Vorgehen Eickhoffs gestern als unentschuldbar und als Verstoß gegen die Satzung der CDU. Sie werde deshalb die Einleitung von Ordnungsmaßnahmen gegen Eickhoff prüfen. Der CDU-Politiker gehört dem Gesprächskreis "Hauptstadt-Union" an, der dem Landesverband kritisch gegenübersteht.